Standards des Fernunterrichts / Lernens zu Hause an der Nahariyaschule

 

 

Standards des Fernunterrichts an der Nahariyaschule (ab 10.8.2020)

 

Grundsätzlich sind im Schuljahr 2020/21 folgende Unterrichtsszenarien denkbar:

Plan A:

Regelunterricht in Präsenz aller Schüler/innen mit der Wochenstundentafel (sofern personell umsetzbar)

Plan B:

B1: Hybridunterricht in zwei Schichten (= Mischung von Präsenz- und Fernunterricht) in abwechselnder Präsenz aller Schüler/innen in zwei Gruppen (Morgen- oder Mittagsschicht) zu je zweieinviertel Zeitstunden (135 Minuten) mit vorheriger oder anschließender Betreuung in der eFöB im Umfang von zweieinhalb Zeitstunden (150 Minuten) (sofern personell umsetzbar)

B2: Hybridunterricht wechselweise in einer Woche Präsenz- und einer Woche Fernunterricht (= Mischung von Präsenz- und Fernunterricht) in abwechselnder Präsenz aller Schüler/innen in zwei Gruppen in wochenweisem Tausch (sofern personell umsetzbar)

Plan C:

Fernunterricht (schulisch angeleitetes Lernen zu Hause) bei Schließung einzelner Klassen, Jahrgangsstufen oder vorübergehender Schließung der ganzen Schule

 

Die Grundsätze des Fernunterrichts / des schulisch angeleiteten Lernens zu Hause gelten bei Plan C. Ggf. sind neue an die veränderte Situation angepasste Grundsätze erforderlich. Es handelt sich um Mindeststandards, auf die sich Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte verlassen können. Individuelle Vereinbarungen der Lehrkräfte (wie z.B. hinsichtlich der Erreichbarkeit) sind in eigener pädagogischer Verantwortung möglich.

 

  1. Die Unterrichtsplanung beruht in der Regel auf Wochenplänen. Grundsätzliche Konzepte für die unterschiedlichen Szenarien werden von den Fachkonferenzen und Jahrgangsstufenteams erarbeitet. Die individuelle pädagogische Verantwortung der einzelnen Lehrkraft bleibt davon unberührt.

 

  1. Das Unterrichtsmaterial und die Aufgabenstellungen für den Fernunterricht / das schulisch angeleitete Lernen zu Hause werden in der Regel alle 14 Tage kopiert und an angekündigten Tauschtagen in der Eingangshalle der Schule bereit gestellt. Eltern sind verpflichtet, die Materialien abzuholen oder abholen zu lassen. Sollten sich Eltern in Quarantäne befinden, werden individuelle Lösungen gefunden. Bei digital gut erreichbaren Schülern/innen ist es auch möglich, ihnen Material/Aufgabenstellungen auf digitalem Weg zukommen zu lassen. Sollte eine Schließung vorher absehbar sein, erhalten die Schüler/innen das Unterrichtsmaterial und die Aufgabenstellungen im Präsenzunterricht.

 

Werden die Schüler/innen regelmäßig zu Präsenzzeiten in der Schule unterrichtet (Plan A und Plan B), finden keine Tauschtage statt. Das Material und die Aufgabenstellungen werden im Präsenzunterricht ausgegeben. Individuelle Regelungen pro Klasse sind je nach Bedarf möglich.

 

  1. Jede Lehrkraft (Klassenlehrer/in, Fachlehrkraft) stellt per Telefon, per Email (Dienstemailadresse) oder per Rückgabe der bearbeiteten Aufgaben zwei Mal pro Woche sicher, dass die Aufgaben bearbeitet werden.

Diese Aufgabe kann auf eine Person pro Klassenteam übertragen werden, welche zuverlässig die Kommunikation übernimmt. Die Angabe fester Zeitfenster für Telefon- und Emailkommunikation ist wünschenswert. Die Kontaktaufnahmen, auch Versuche der Kontaktaufnahme, sind zu protokollieren.

 

  1. Um auftretende Fragen der Schülerinnen und Schüler beantworten zu können, ist jede Lehrkraft verpflichtet, per Email (Dienstemailadresse), per Telefon, per Lernraum Berlin oder Ähnlichem erreichbar zu sein. Die Angabe fester Zeitfenster ist wünschenswert.

Auch diese Aufgabe kann auf eine Person pro Klassenteam übertragen werden, welche zuverlässig die Kommunikation bei auftretenden Fragen übernimmt. Regelungen im Fall von Krankheit der Lehrkraft werden im Klassenteam getroffen. Die festen Zeiten der Erreichbarkeit teilt jedes Klassenteam den Eltern mit.

 

  1. Zum Telefonieren mit Eltern bzw. Schülerinnen und Schülern dürfen Lehrkräfte nach vorheriger Absprache mit der Schulleitung in die Schule kommen.

 

  1. In dringenden Fällen können nach vorheriger Terminabsprache und unter Einhaltung des Hygieneplans Gespräche mit der Lehrkraft in der Schule stattfinden.

 

  1. Lernplattformen können (nach Zustimmung der Schulkonferenz) unter Wahrung der DSGVO unterstützend eingesetzt werden. Videokonferenzen über den Lernraum Berlin dürfen nur dann für Unterrichtszwecke eingesetzt werden, wenn die Einverständniserklärung aller Eltern einer Klasse vorliegt.