PEaS

Die interessante Veranstaltung von BiTS21 zum Thema:

"Spielen, Chatten, Surfen - was kann ich tun, wenn mein Kind zu viel Zeit mit Computer, Internet, Handy, Smartphone, Tablet oder Spielekonsolen verbringt?"

fand im Mehrzweckraum statt. Eine größere Teilnehmerzahl wäre wünschenswert gewesen, da es sich um ein aktuelles Thema handelt, mit dem sich jeder, der mit Kindern lebt und arbeitet auseinandersetzen und vielleicht auch sein eigenes Medienverhalten überdenken sollte.

 

PEaS Präventionskurs an der Nahariya Grundschule zu den Themen "Computernutzung, Alkohol- und Zigarettenkonum" bei Kindern

April 2012 - Bei der Gesamt-Eltern-Vertretung (GEV) im September 2011 wurde durch unsere Lehrerin, Frau Doris Wagner und der Schulstationsleiterin, Margit Endres das PEaS Peer Eltern an Schulen vorgestellt.

Da ich zwei halbwüchsige Kinder habe und eines davon in Kürze auf die Oberschule kommt, habe ich mich von den Themen problematische Computernutzung, Alkohol- und Zigarettenkonsum doch angesprochen gefühlt.

Also stellte ich mich mit einer Hand voll Müttern als PEaS-Kommunikator zur Verfügung und in einem dreimaligen 3 Stunden-Seminar in der Schulstation wurde versucht, den teilnehmenden Eltern die Gedanken der Halbwüchsigen näherzubringen und unser Wissen und die Handlungskompetenz zu stärken.

PEaS richtet sich an Eltern von Kindern der 3. bis 6. Klasse, die sich kurz vor dem Schulwechsel und am Beginn der Pubertät befinden. Diese Zeit ist geprägt von Veränderungen, Unsicherheiten und Neuem für Eltern und Kinder. Vielfach probieren Kinder in dieser Lebensphase das erste Mal Alkohol und Zigaretten. Häufig ziehen sie sich auch zurück und sitzen zu lang am Computer oder vor dem Fernseher. Eltern erhalten durch PEaS Antworten auf ihre Fragen, hilfreiche Informationen und können sich mit anderen Eltern austauschen.

Wussten Sie, dass im Alter von 12 bis 15 Jahren häufig der Erstkonsum von Alkohol bei Kindern und Jugendlichen stattfindet?  Je besser die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist, umso größer ist der Schutz der Kinder vor problematischer Computernutzung oder zu frühem und riskantem Alkoholkonsum.

Eltern haben somit in der Suchtvorbeugung eine bedeutende Rolle! Ihre individuelle Haltung zum Konsum von Suchtmitteln, ihre eigene Vorbildfunktion trägt wesentlich dazu bei, ob ihre Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln entwickeln können.

Anfang Mai fand im Mehrzweckraum der Nahariya-Grundschule ein PEaS Informationsabend mit dem Notdienst für Suchmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., dem Elternkreis  und dem Jugendcafé am Dorfteich Lichtenrade statt. Eltern der Klassenstufe 4 bis 6 wurden eingeladen. Im kleinen Kreis fand ein reger Gedankenaustausch zwischen den Referenten, den Organisatorinnen und den Eltern statt.

Gestärkt habe ich die Informationsveranstaltung verlassen, denn mir ist bewusst geworden, dass die bevorstehende Pubertät unserer Kinder beeinflussbar ist.  Wenn man probiert im Gespräch zu bleiben, wird's vielleicht gar nicht so schlimm und vor allem müssen diese Gespräche viel früher beginnen als erst in der Pubertät!

Sollten unsere Kinder völlig aus dem Ruder laufen, wissen wir jetzt wenigstens, an wen wir uns wenden können.

Die ersten fünf Mütter stehen jetzt mit Rat und Tat interessierten Eltern, Kindern und Freunden unserer Schule und Umgebung zur Verfügung. Unsere Namen finden Sie an der Pinnwand auf den Weg zum Sekretariat in der Schule.

Vielen Dank an Frau Wagner, als Sucht-Präventions-Beauftragte unserer Schule und Frau Endres von der Schulstation für Ihr  Engagement am Wohlergehen unserer Kinder.

Ich freue mich auf die Folgeveranstaltungen.

Nicole Schönwiese

 

Weiterführende Informationen erhält man hier:

EKBB Elternkreise e.V. www.ekbb.de

Notdienst für Suchmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V., de  www.drogennotdienst.org

Jugendcafé am Dorfteich Lichtenrade  www.online-lira.de